PhiLab Workbench · Entscheidungslogik · Interaktiver Prototyp
Diese Unterseite ist kein Moodboard fuer das PRD, sondern eine interaktive V1 der Kernlogik: Constraints, Hypothesen, Evidenz, Gate-Entscheidungen und Pivots laufen als zusammenhaengende Forschungs-Workbench.
Die Seite bildet die wichtigste Richtung des PRD ab: zuerst Compiler-Logik und Forschungsstatus, dann Benchmark-Sweeps, dann Gate-Entscheidungen. So bleibt das Projekt nah an DG-1 und verliert sich nicht in dekorativen Dashboards ohne Konsequenz.
Constraint Compiler, Hypothesis Scoreboard, Gate-Dashboard, Pivot-Logik und zwei lauffaehige Browser-Benchmark-Engines. Darunter ist jetzt zusaetzlich ein echter QuTiP-Trajektorienlauf als exportierbares Backend-Bundle eingebunden.
Selbstduale AA-Specs werden sichtbar blockiert. Monitoring ohne physikalisches Fenster wird nicht weichgespuelt. Wenn Kill-Kriterien ausloesen, entsteht sofort ein Pivot-Pfad statt diffusem Weiterreden.
Diese Unterseite übersetzt Hypothesen, theoretical constraints, evidence records und decision gates in eine interaktive Oberfläche. Für Studierende ist sie ein Einstieg in die Logik von Kill-Kriterien und Pivots. Für Researcher ist sie ein prototypischer Research OS Layer: Specs werden kompiliert, Risk-Modelle explizit gemacht und Benchmark-Sweeps unmittelbar in Gate-Zustände überführt.
Die Workbench folgt bewusst dem PRD: Theoretical Constraints blockieren ungueltige Specs, Hypothesen werden aus Evidence Records bewertet, und Decision Gates uebersetzen Resultate in konkrete Forschungszweige. Das ist die Mindestform eines ernsthaften Research OS.
Scoreboard und Constraint-Inspector zeigen denselben Zustand aus zwei Blickwinkeln: Was ist aktiv? Was ist blockiert? Wo ist bereits formal Schaden entstanden und wo gibt es noch echten Spielraum?
Statuswechsel kommen nur ueber Evidence Records, Kill-Kriterien und formale Pivot-Entscheidungen zustande.
TC-1 und TC-2 bleiben als aktive Priors sichtbar. Beim Kompilieren eines Specs wird sofort markiert, welcher Constraint eingreift.
Waehle ein Preset, aendere das Regime oder provoziere bewusst einen Fehlerfall. Die Workbench prueft zuerst den erlaubten Suchraum und fuehrt erst dann den Benchmark aus. So wird die PRD-Logik direkt erfahrbar.
Jeder Lauf zeigt transparent, warum ein Spec freigegeben oder blockiert wurde.
Noch kein Benchmark aktiv.
Der Fokuspunkt zeigt, wie aus einem lokalen Messwert sofort eine Gate-relevante Entscheidung abgeleitet wird.
Je nach Modus werden zentrale Observablen ueber lambda oder gamma dargestellt.
Im gapped-Modus erscheinen Cut-Profile, im Monitoring-Modus echte Trajektorien-Faecher.
DG-1 und DG-2 werden hier als operative Schalter gezeigt. Die Seite macht damit sichtbar, warum das Projekt laut PRD nicht ueber elegante Narrativen, sondern ueber explizite Forschungszweige laufen soll.
Die Browser-Workbench bleibt bewusst leichtgewichtig. Gleichzeitig sind die aktuellen Python-Referenzlaeufe aus dem separaten philab-workbench-Projekt hier als vollstaendige Bundles eingebunden. So bleibt sichtbar, welche Resultate aus der Browser-Simulation stammen und welche als externe Artefakte mit Manifest, Summary, Rohdaten und Report vorliegen. Neu hinzugekommen sind ein kleiner Quimb-ED-Lauf und ein kompakter Quimb-Scaling-Scan fuer denselben gapped Sensorpfad, beide mit aktuell klar negativem Befund.
exp_aa_gapped_quimb_001 · kleiner ED-Check fuer H1-gappedExakter Referenzlauf mit quimb_exactdiag auf einer 8-Site-Proxy-Kette. Der aktuelle Befund ist deutlich: KC-1 wird ausgeloest, weil die minimale Edge-Support-Metrik mit 0.345 klar unter der Stützschwelle liegt.
exp_aa_gapped_quimb_scaling_001 · kleiner Scaling-Scan fuer H1-gappedMehrgroessen-Run mit quimb_exactdiag ueber 8 bis 12 Sites. Auch hier bleibt der Befund hart negativ: KC-1 bleibt aktiv, und die Edge-Stuetzung bleibt selbst bei der groessten getesteten Groesse bei nur 0.115.
exp_monitoring_qutip_001 · reduziertes Z3-Monitoringfenster2-Site-Toymodell, 12 QuTiP-Trajektorien, Backend qutip_mcsolve. Der aktuelle Export ist als weakened zu lesen: Das reduzierte Modell oeffnet noch kein belastbares Vor-Zeno-Fenster, wird aber bewusst nicht als harte Falsifikation des gesamten Monitoring-Pfads behandelt.
Die beiden frueheren Python-Bundles bleiben absichtlich sichtbar. Sie markieren die erste belastbare Baseline fuer den gapped-Sensorpfad und die Monitoring-Fenstersuche, bevor schwerere Backends zugeschaltet werden. Zusammen mit den beiden Quimb-Laeufen entsteht damit eine kleine, nachvollziehbare Staffelung von Referenzpfaden.
Die gleiche Bundle-Logik erscheint jetzt auch direkt im interaktiven Session-Report, sobald eines dieser Presets aktiv ist.
qutip_mcsolve mit echtem Python-Lauf, nicht Browser-Mockup.gamma_c_target = 0.0 schwaecht H3 im Toymodell, ersetzt aber keine groessere interacting study.Der kleine Quimb-ED-Lauf ist der haerteste lokale Reality-Check fuer H1-gapped. Schon auf 8 Sites faellt die Edge-Stuetzung klar unter die Support-Schwelle. Das ist kein weiches Warnsignal, sondern ein frueher No-Go im kleinen Proxy-Modell.
Der Scaling-Run beantwortet die naechste faire Frage: war der 8-Site-Befund nur ein Artefakt? Der aktuelle Scan ueber 8 bis 12 Sites sagt nein. Die Edge-Stuetzung bleibt auch bei groesster getesteter Groesse schwach.
Der QuTiP-Pfad beantwortet eine andere Frage. Er testet nicht H1-gapped, sondern den Monitoring-Zweig H3. Dort ist die Sprache bewusst vorsichtiger: weakened statt harter Kill, weil das reduzierte Toy-Modell die grosse interacting study nicht ersetzt.
Ein theoretical constraint ist kein Stimmungsindikator, sondern eine formale Begrenzung des Suchraums. In der Workbench blockiert er Spezifikationen, die dem bereits bekannten Forschungsstand widersprechen.
Weil das Projekt nicht in hübschen Zwischenständen steckenbleiben soll. Die Gates machen aus numerischen oder analytischen Resultaten echte Go/No-Go-Entscheidungen.
Die Workbench zeigt, wie Forschungslogik operationalisiert wird: Hypothese, Kill-Kriterium, Benchmark, Evidenz und Pivot sind hier keine abstrakten Wörter mehr, sondern direkte UI-Zustände.
@software{lanz2026philab-page,
author = {Lanz, Marc},
title = {PhiLab Workbench},
year = {2026},
url = {https://phi.lanz.es/phi_workbench.html},
repository = {https://github.com/Devdorado/philab-workbench}
}